Karibische
mit AIDAPerla
Von 05.01. - 19.01.2023, habe ich mich als Wiederholungstäterin mit der AIDAPerla auf die Tour Karibische Inseln begeben.
Zum ersten Mal habe ich die Tour bereits von 07.03. – 21.03.2019 gemacht. Das war übrigens meine erste Kreuzfahrt überhaupt.
Damals hatte ich Kreuzfahrten noch gar nicht auf dem Schirm und dachte auch nicht, dass diese Art zu Reisen etwas für mich sein konnte.
Wie ihr wisst, wurde ich damals sofort vom Gegenteil überzeugt.
Um meinem Fazit einen Punkt vorwegzunehmen:
Die Route und das Schiff gefallen mir natürlich sehr, sonst hätte ich die Tour nicht wiederholt.
Auch preisleistungsmäßig finde ich, dass hier wirklich etwas Tolles geboten wird, aber darauf gehe ich zum Schluss nochmal genauer ein.
Das solltest du vor der Reise wissen
Wetter & Kofferpacken
In der Karibik ist es natürlich sehr warm. Packt euch also Sommersachen ein. Man erlebt dort zwar nicht ununterbrochen strahlenden Sonnenschein, sondern ab und zu auch mal einen Regenschauer, aber bei den sommerlichen Temperaturen in der Karibik, sind meiner Meinung nach wirklich keine speziellen Regensachen von Nöten.
Die AIDAPerla ist ein typisches Ganzjahresschiff. Das heißt, dass es sehr viele Innenbereiche gibt und gerade wenn ihr zurück von euren Ausflügen kommt und die Abende anbrechen, viel vom Bordleben in geschlossenen Räumen stattfindet. Das Schiff ist relativ stark klimatisiert und deshalb empfehle ich euch, gerade für die Abende an Bord langärmlige Oberteile, Strickjacken und lange Hosen einzupacken. Für die Herren unter euch ist das Thema lange Hosen sowieso nochmal relevanter, da diese zum Abendessen zu tragen sind.
Was ich wichtig finde sind feste Schuhe und vor Allem auch Sneaker, mit denen ihr ins Wasser könnt. Zwar nicht für das Meer und die Strände, wenn ihr aber den ein oder Anderen Wasserfall erkunden und dort baden möchtet, machen Badeschuhe oder alte Stoffsneaker auf jeden Fall sind. So seid ihr etwas rutschfester auf glitschigen Steinen unterwegs und tut euch nicht an Spitzen Steinen weh.
Internet
In der Karibik befindet ihr euch größtenteils nicht in der EU. Ihr habt dort also kein mobiles Internet, das ihr ohne Mehrkosten und wie in Deutschland nutzen könnt. Ganz wichtig, wenn ihr euch bei der nächsten Handyrechnung nicht zu Tode erschrecken wollt, ist es also, das Daten-Roaming abzustellen. Das macht ihr auf See bitte sowieso IMMER, egal in welchem Land ihr seid, da dort der teuerste Tarif der Welt herrscht. Ich sag nur 10 MB für 29,99€.
An Land gibt es zum Teil WLAN-Spots in Restaurants und den Häfen, das ihr meist kostenfrei nutzen könnt.
Mein Tipp für euch ist es, bei Google Maps Karten vorab offline zu speichern. Dann könnt ihr zumindest die Navigationsfunktion eures Handys trotzdem immer nutzen und euch damit orientieren.
Guadeloupe und Martinique gehören übrigens zu Frankreich, weshalb ihr hier euer Handy inkl. Internetflat wie gewohnt und ohne Mehrkosten nutzen könnt.
Zahlungsmittel
Auf den europäischen Inseln der Karibik zahlt ihr mit dem Euro.
Auf den anderen Inseln werden überall US-Dollar angenommen.
Einzelne Inseln haben zwar nochmal eigene Währungen, wie z.B. den Barbados-Dollar aber auch dort werden US-Dollar akzeptiert.
Schaut hier nur bitte vorher nach den aktuellen Kursen und lasst euch keinen Quatsch von Verkäufern oder Taxifahrern erzählen. Wenn ihr beispielsweise 50 US-Dollar für eine Taxifahrt zahlen sollt, so entspricht das nicht gleich 50 Barbados Dollar oder Aruba Florin.
Wechselt euch unbedingt genügend Bargeld, denn ihr könnt in der Karibik kaum mit Karte zahlen.
Ich empfehle für den besten Kurs bei eurer nächstgelegenen Reisebank in Deutschland zu wechseln. Bei mir befindet die sich beispielsweise im Kölner Hauptbahnhof.
Alternativ könnt ihr auch auf dem Schiff an der Rezeption Geld wechseln. Hier ist der Kurs minimal schlechter, diesen Service habe ich auch schon einige Male genutzt.
Seegang & Seekrankheit
Das Schifffahren in der Karibik ist deutlich entspannter als in Norwegen oder auch im Mittelmeer. In der Regel erwartet euch hier kein extremer Seegang.
Trotzdem gibt es die ein oder andere Nacht, in der man schon Mal etwas mehr davon zu spüren bekommt.
Denkt also gegebenenfalls an Reisemedikamente, wenn ihr mit dem Thema Probleme habt. Ihr findet auf meinem Blog einen eigenen ausführlichen Beitrag zum Thema Seekrankheit.
Anreise
Erst einmal müsst ihr für die Karibik natürlich einen Langstreckenflug hinter euch bringen. Hierzu werde ich demnächst mal ein eigenes Video mit Tipps aufnehmen, wie ihr den so entspannt wie möglich gestalten könnt.
Wenn ihr von Düsseldorf oder Frankfurt fliegt, dauert der Flug rund 9,5 Stunden.
Es gibt zwei Starthäfen der Reise. Ihr steigt entweder in La Romana in der Dominikanischen Republik auf oder aber auf Barbados in Bridgetown.
In der DomRep gibt es zwei Flughäfen. Ich bin beim ersten Mal in La Romana gelandet und das ist sehr zu empfehlen. Der Flughafen liegt nämlich ganz nah am Hafen und bei uns war es damals sogar so, dass das Gepäck vom Flughafen direkt bis auf die Kabine gebracht wurde und wir uns um nichts mehr kümmern mussten. Einmal gelandet seid ihr also im Nu auf dem Schiff.
Dieses Jahr bin in PuntaCana gelandet. Das ist insofern unentspannter, als dass danach noch eine längere Busfahrt von guten zwei Stunden zum Schiff ansteht.
Der Hafen in La Romana ist übrigens meiner Meinung nach der schönste, den ich aus der Karibik kenne. Er ist wahnsinnig schön gestaltet. Es gibt dort viele kleine Läden, Cafés, einen Pool mit Liegen, der gratis nutzbar ist und Wasserspiele für Kinder.
Ich persönlich wähle immer den Starthafen in der DomRep. Das liegt vor Allem daran, dass ich Barbados als Reiseziel deutlich spannender finde. Am An-/ und Abreisehafen unternimmt man ja meist nichts mehr, zumindest wenn man die Reise pauschal bucht und keinen Hotel-Aufenthalt vorne oder hinten dranhängt.
Solltet ihr den Start auf Barbados gebucht haben oder buchen wollen, möchte ich euch eine Sache dazu sagen. Der Hafen dort ist ein Industriehafen. Optisch also nicht ganz so schön und wenn das das Erste ist, dass ihr von der Karibik seht, fühlt ihr euch wahrscheinlich komplett desillusioniert. Außerhalb des Hafens sieht es aber direkt ganz anders aus.
Das Schiff
Ich mache euch wie gewohnt nun kein ganzes Schiffsportrait zur AIDAPerla auf, davon findet ihr auf Youtube genügend ausführliche. Auch in meinen Vlogs bekommt ihr viele Einblicke in das Schiff an sich.
Ein paar Fakten, für einen kurzen Rundum-Blick, nenne ich euch aber trotzdem gerne.
Mein Lieblingsschiff, die AIDAPerla, ist seit 2017 in Betrieb, reiht sich größentechnisch in die AIDA-Hyperion-Klasse ein und bietet über 1.600 Kabinen auf 300 Metern Länge.
Es gibt 12 Restaurants, 18 Bars und Clubs und 6 Pools.
Außerdem finden sich an Bord ein riesiger Wellnessbereich, Gelegenheit zum Shoppen, gläserne Skywalks, und der Beach Club. Dieser bietet tagsüber eine schöne Poollandschaft und Entspannungsmöglichkeiten. Der große Pool erstreckt sich übrigens bis auf das Außendeck. Eine Bühne steht hier auch und abends finden an diesem Ort tolle Parties statt. Ein weiteres Highlight ist das Four Elements inklusive Klettergarten, Rutschen, Leinwand und einem Kids Club in der Nähe, das einen abwechslungsreichen Bereich, vor Allem für Familien darstellt.
Die Mitte des Schiffes bildet das Theatrium und hier ist wirklich immer etwas los.
Kulinarisch und Entertainment-technisch fehlt es an Bord wirklich an nichts. Langweilig wird es definitiv nicht.
Die Destinationen
Dominikanische Republik: La Romana
..Hui.. das waren ganz schön viele Infos vor den Destinationen. Jetzt kommen wir aber zu den Zielen auf der Route.
Passagierwechsel finden wöchentlich statt. Man startet die Tour also entweder ab La Romana oder Barbados. Bei mir ging es beide Male in La Romana, also der Dominikanischen Republik los.
Hier sage ich euch ehrlich: Ich habe nur den Hafen gesehen und nicht viel von außerhalb mitbekommen. Es gibt aber auf jeden Fall einige schöne Strände dort.
Die Route
Nach dem ersten Seetag geht es in der Regel mit den ABC-Inseln weiter. Das sind Aruba, Bonaire & Curacao.
2019 fand meine Tour auch genauso statt und ich konnte alle dieser Inseln besuchen.
2023 sind Aruba und Bonaire leider ausgefallen, weshalb wir einen zweiten Tag auf Barbados und zusätzlich noch einen Tag auf Martinique verbringen durften. Dazu möchte ich sagen, dass ich von der Routen-Änderung bereits bei der Buchung wusste.
Ich halte mich in meiner Beschreibung nun also an keine ganz strikte Reihenfolge, sondern liste euch alle Ziele auf, die ich innerhalb beider Touren erleben durfte.
Die zeitlichen Reihenfolgen blende ich nun für den Überblick trotzdem mal ein.
Das hier ist die ursprüngliche Route, die 2019 genau nach Plan stattfand und das war die abgewandelte Route 2023.
Die Liegezeiten in den Häfen sind übrigens immer ganztägig. Die genauen Uhrzeiten findet ihr auf der Homepage von AIDA.
So.. jetzt kommen wir zu den Destinationen
Wer in La Romana auf’s Schiff steigt, reist als erstes zu den berühmten ABC-Inseln, bestehend aus Aruba, Bonaire und Curacao. Alle drei zählen zu den Niederlanden. Aruba und Curacao sind unabhängige Länder innerhalb des Königreichs der Niederlande und Bonaire zählt als besondere Gemeinde der Niederlande.
Trotzdem wird hier nicht mit dem Euro bezahlt und auch eurer Handynetz könnt ihr nicht zu EU-Konditionen nutzen. Das geht noch auf Martinique und Guadeloupe aber dazu später mehr.
Aruba
Ich beginne mit der sonnenreichsten Insel der Karibik, Aruba oder auch One Happy Island.
Aruba ist 180km² groß und nur 25km von Venezuela entfernt.
Die Amtssprache ist niederländisch, zu Hause sprechen jedoch die meisten Menschen die Kreolsprache Papiamento. Meiner Erfahrung nach kommt ihr jedoch auf allen karibischen Inseln mit Englisch sehr gut zurecht.
Der Hafen liegt in Oranjestad und wenn ihr von Bord geht, werdet ihr sofort super vielen Leguanen begegnen. Die sind dort wirklich überall und nicht zu übersehen. Die Hafengegen ist echt schön und lädt zum Bummeln ein. Ein Strand bzw. eine kleine Bucht ist fußläufig erreichbar.
Dort gibt es außerdem die Möglichkeit mit einem Boot kostenpflichtig zu dem Privatstrand des Renaissance Resort Aruba zu fahren, an dem Flamingos leben. Das ganze kostet rund 100$ pro Person und ob sich das lohnt oder nicht.. da gehen die Meinungen weit auseinander. Ich persönlich habe das nicht gemacht, sondern den Großteil meines Tages auf Aruba war ich auf einem AIDA-Ausflug.
Es handelte sich dabei um eine 4-stündige Buggytour. Diese hat rund 85€ pro Person gekostet und war mit einer sehr kurzen Busfahrt zum Buggy-Standort vorab verbunden.
Ich bin dann im Rahmen einer geführten Tour am Eagle Beach vorbeigefahren, an dem ich beim nächsten Mal wahrscheinlich gerne den ganzen Tag verbringen würde und in eine sehr trockene Region nahe der Küste gedüst. Dort steht der California-Leuchtturm und man findet gestapelte Steintürmchen, welche unsere Gruppe als Wunsch-Brauchtum erklärt wurden.
Der Eagle Beach ist übrigens rund 10 Taximinuten vom Hafen entfernt und gilt als eines der Highlights Arubas.
Der ganze Ausflug hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das ist mal etwas ganz anderes als am Strand zu liegen. Wichtig ist hier auf jeden Fall ein Bandana und eine Sonnenbrille zu tragen, sonst sieht man nichts und kann durch den ganzen Sand nicht gut atmen. Die Bandanas bekommt man vom Buggy-Verleih gestellt.
Bonaire
Das B in ABC-Inseln steht für Bonaire.
Auf Bonaire ist das tolle, dass man direkt vor dem Schiff schwimmen kann.
Achtung, ich selbst wurde hier von einer Qualle getroffen.
Nach einem Blick vom Bordarzt, einem bisschen Fenistil und einer Allergietablette, war dann aber alles gut und das kann wahrscheinlich überall passieren.
Wenn ihr Fans von sehr naturbelassenen Stränden und Schnorcheln seid, könnt ihr hier wenige Meter neben dem Schiff spontan auf ein Wassertaxi steigen und euch nach Klein Bonaire fahren lassen.
So habe ich meinen Tag dort verbracht.
Curacao
Curcacao gehört definitive zu meinen Lieblingsinseln der Karibik.
Hier legt man in Willemstadt an und direkt vor dem Schiff ist es schon richtig sehenswert.
Es gibt viele bunte Häusschen und man kann ein bisschen durch die Shops schlendern. Das fußläuige Highlight ist auf jeden Fall die Königin-Emma-Brücke. Die Brücke verbindet zwei Ortsteile miteinander und ist drehbar. Sie lässt sich also öffnen um eine Durchfahrt für Schiffe zu ermöglichen.
Mit bunten lichtringen ist sie toll beleuchtet und vor Allem im Dunkeln hat man sowieso eine ganz tolle Aussicht auf Curacao. In der Regel wird hier bis 22 Uhr angelegt, was auch einen Abendspaziergang ermöglicht.
Tagsüber solltet ihr definitiv zu einem der Strände fahren. Mal als Tipp: Auf Curacao sind die Taxis nicht ganz günstig und es wird zumindest ein bisschen günstiger, wenn ihr ein Stück weit vom Hafen weg geht.. Sich ein Taxi zu teilen lohnt sich prinzipiell, jedoch ist es wie überall in der Karibik und die Fahrer rechnen meist pro Person ab.
Ich war beim ersten Mal auf Curacao am Mambo Beach und habe hier genau das erlebt, was ich mir als typisch belebten, karibischen Strand vorgestellt habe. Das Wasser und der Strand sind ganz toll, es gibt liegen, Restaurants und Büdchen und es gibt sogar Saxophon-Spieler. Ein ganz tolles Flair herrscht dort. In der Nähe ist außerdem auch das Aquarium.. 2019 war ich dort, weil ich zuvor einfach nicht das Bewusstsein von heute hatte. Das ganze Ding ist eine einzig große Tierquälerei.. Es gibt Fühlbecken, alles ist super eng und man kann dort auch mit Delfinen schwimmen.. Halte ich gar nichts von und der Besuch damals hat mich wachgerüttelt und dafür gesorgt, dass ich keine Zoos, Aquarien etc. mehr besuche. Kann ich absolut nicht weiterempfehlen.
Kommen wir nun aber wieder zu den schönen Stränden.. Beim zweiten Mal auf Curacao bin ich zum Playa Porto Mari gefahren.
Dieser Strand ist ca. 30 Minuten mit dem Auto entfernt, auch hier gibt es ein Restaurant und die Möglichkeit etwas zu trinken und man kann hier ganz Toll am Hang entlang schnorcheln. Bezahlt habe ich für die Hinfahrt 10 und für die Rückfahrt 25€ pro Person.. Das auch mal als ungefährer Richtwert für euch. Rund 25€ am Tag kann man im Schnitt schon für die Taxifahrten zu Stränden einplanen. Der Strand war schön und und man kann auf einen Aussichtspunkt und hat von dort aus eine gute Sicht auf ihn, aber Curacao bietet viele tolle Strände und ich müsste jetzt nicht unbedingt wieder genau zu diesem.
Der Playa Piskado zum Beispiel ein guter Spot sein um Schildkröten zu treffen. Hier würde ich beim nächsten mal hin.
Grenada
Auf Grenada besuchte ich im Rahmen einer Taxitour den Annandale Waterfall & Forest Park, den Grand Etang National Park, das Fort Frederick und verbringen Zeit am Grand Anse Beach.
Vor Allem der Grand Anse Beach ist mein persönlicher Tipp für den Tag auf der Insel.
Ihr könnt vom Schiff aus nicht nur über den Straßenverkehr dorthin kommen, sondern auch mit dem Wassertaxi. Im Hintergrund sieht man das Kreuzfahrtschiff von dort aus sogar.
Barbados
Auf Barbados legt die AIDA in Bridgetown an, der Heimatstadt von Rihanna und hier dreht sich auch wirklich alles um sie. Es gibt zig Rihanna-Taxitouren. Hier kann man dann z.B. den Rihanna Drive und ihr Elternhaus bewundern. Witzig ist, dass dort jeder zweite Laden mit Rihanna wirbt.. Witzig war hier zum Beispiel das Werbebild für einen Barbershop wo es ja eigentlich um das Rasieren von Bärten geht aber gut :D
Bei meinem ersten Besuch 2019 habe ich auf Barbados einen Bootsausflug mit Schnorchelstopps und Schildkrötensuche gemacht. Wir haben leider nur zwei Schildkröten gesehen, aber ein Bootsausflug ist eigentlich wirklich auf jeder karibischen Inseln etwas sehr schönes. Auch hier wurde uns vieles über Rihanna erzählt und ein bisschen was über Villen erzählt, die man vom Boot aus sehen konnte. Den Ausflug haben wir damals für 60€ über AIDA gebucht, mit Sicherheit ist ein Ausflug dieser Art inzwischen teurer.
2023 haben wir zwei Tage auf Barbados verbracht. Am ersten Tag gibg es zum Carlisle Bay.. einem riesigen Strand, der fußläufig inenrhalb von gut 15 Minuten erreichbar ist. (Lasst euch hier auch nichts anderes von den Taxifahrern erzählen.. diese habe ich auf Barbados leider als sehr aufdringlich erlebt). Der Strand ist super schön und bietet verschiedene Abschnitte, in denen ihr auch Liegen mieten und nutzen könnt und es Securities für die Sicherheit eurer Sachen gibt. Ihr könnt euch aber natürlich auch einfach mit dem Handtuch in den Sand setzen. Toll ist hier wirklich vor Allem die Nähe zum Schiff, der Strand ist aber sehr voll.
Der zweite Tag startete für mich mit einer Taxi-Rundtour die ich eher nicht empfehlen kann. Hier ging es zuerst zu den vielen Rihanna-Spots und dann zu einigen Kirchen. Ganz schön war ein Steg in Speightstown, an dem wir kurz hielten. Unser Taxifahrer war super unsympathisch und die Klimaanlage funktionierte nicht. Wir baten ihn darum uns zu einem schönen Strand an der Westküste zu bringen und hier beginnt dann auch eines meiner absoluten Highlights.
Wir waren an einem Strand der sich Paynes Bay nennt. Hier war kaum etwas los und die Einheimischen die dort an einem Büdchen arbeiteten, kümmerten sich toll um uns. Wir konnten Liegen mieten, es gab Getränke und der Strand war nicht überfüllt. Es ist etwas privater aber nicht verlassen. Das perfekte Mittelmaß. Wir wollten gerne Jetski fahren und ein Einheimischer rief dann einen Bekannten an der mit einem Jetski vorbei kam.. Das war wirklich toll. Da uns unser Taxifahrer am Ende nicht wie vereinbart abholte, kümmerten sich die Einheimischen außerdem um einen alternativen Transport und das war super cool. Wir wurden mit einem Kleinbus von einem alten Herrn abgeholt und es lief laute karibische Musik.. So ging es dann durch den Sonnenuntergang zurück zum Schiff. Im Nachgang würde ich einfach nur zur Westküste fahren und dort den ganzen Tag verbringen.
St. Vincent
St. Vincent ist die Hauptinsel der britischen Kolonie die unter dem neuen Namen St. Vincent und die Grenadinen 1969 unabhängig wurde.
St. Vincent gehört zu meinen Lieblingshäfen, denn die Aussicht beim Anlegen ist einmalig. Man schaut quasi einfach auf eine grüne Wand.
Hier legt man in Kingstown an und direkt vor dem Schiff finden sich super viele Taxifahrer.
Die Insel beherbergt einen Vulkan, weshalb die Erde besonders fruchtbar ist und somit eine große Vielfalt an Früchten und Obst, alles ist grün und es gibt wunderschöne Strände.
Der Vulkan La Soufriere ist übrigens 2021 das letzte Mal ausgebrochen.
Beide meiner Besuche auf dieser wunderschönen Insel habe ich auf einer Taxitour mit Geoffrey verbracht. Ich kann euch nur empfehlen vor Ort nach ihm zu fragen. Das haben auch schon viele meiner YouTube-Zuschauer gemacht und mir ausschließlich positive Erfahrungen zurückgemeldet. Bei einer Taxitour steht und fällt alles mit dem Fahrer und dieser Mann liebt sein Land, ist extrem gastfreundlich und teilt gerne all sein Wissen über seine Heimat.
Ich probierte auf den Touren karibisches Obst und trank das erste Mal aus einer Kokosnuss. Als Tipp, die Kokosmilch aus den orangenen Kokosnüssen ist noch süßer als aus den grünen.
Mit Geoffrey waren in einem Park mit einem Wasserfall, an tollen Aussichtspunkte und an einsamen Vulkanstränden mit schwarzem Sand. Auch bei den Zwischenstopps führte er uns zusätzlich (zu Fuß) herum.
Geoffrey erfüllte uns jeden Wunsch und beide Male durften wir zum Abschluss an einen Strand, an dem er wartete bis wir zurückfuhren.
St. Lucia
Ein Tipp für St. Lucia: Lasst euch nicht, wie ich beim ersten Mal, die Tour zu den Schwefelquellen im Vulkantal andrehen. Das Wasser ist extrem heiß, was nicht ganz zu den sommerlichen Temperaturen passt und vor Allem sitzt man hier den ganzen Tag im Auto und das Risiko ist hoch, die Abfahrt des Schiffes zu verpassen.
Hier bietet sich eine Taxitour besser an, denn auch diese Insel bietet unzählige schöne Aussichtspunkte im Grünen.
Bei meinem zweiten Mal aus St. Lucia habe ich eine Katamaranfahrt gemacht.
owas ist einfach auf jeder Insel toll. Das Boot hat in Soufrière angelegt, wo ich eine Locals-Bar besuchen und Zeit am Strand verbringen konnte.
Abends gebe ich euch einen größeren Einblick in das Markt-Restaurant auf dem Schiff.
Dominica
Diese Insel ist ein grünes Wanderparadies und wurde mir nach meiner Reise eine Wanderung zum Titou George, mit Schwimmen zum Wasserfall empfohlen. Das möchte ich euch nicht vorenthalten, denn es klingt ziemlich toll.
Meinen Tag dort habe ich auf einem AIDA-Ausflug verbracht. Mit E-Bikes ging es in den Regenwald und dann in schwimmenden Reifen flussabwärts. Ein ziemlich cooler Ausflug.
Guadeloupe
Willkommen in Frankreich: Hier könnt ihr mit dem Euro bezahlen und euro mobilen Daten kostenfrei nutzen.
Auf Guadeloupe lassen sich auf dem Markt direkt vor dem Schiff süße Souvenirs und Armbänder kaufen.
Die Insel bietet wunderschöne Wasserfälle und auch meinen Tag dort verbrachte ich an einem.
Ich badete im Naturpool des Ecrevisses Wasserfalls und erlebte die Idylle dort hautnah.
Dieser Ausflug war einer der besondersten der Reise für mich.
Antigua
Antigua wird auch die Insel der 365 Strände genannt.
Ich habe an meinem Tag auf Antigua den Dickenson Bay besucht und bin mit dem Taxi dorthin gefahren. Es gibt einen schönen Strandabschnitt mit einer Bay und Daybeds. Bekannt ist der Strand wegen der roten Telefonzelle. Ein sehr beliebtes Fotomotiv.
Martinique
Und wieder lassen sich die Vorzüge Frankreichs nutzen: Auch hier könnt ihr mit dem Euro bezahlen und euro mobilen Daten kostenfrei nutzen.
Auf dieser Insel habe ich mal die öffentlichen Verkehrsmittel getestet und bin mit der Fähre von der Hauptstadt Fort-de-France rüber nach Point du Bout gefahren.
Dort spazierte ich entlang verschiedener Buchten und entdeckte einsame Strandabschnitte, wie man sie von alten Windows-Desktopscreens kennt.
Später ging es noch in einen Beachclub.
Mein Fazit
Die Karibik ist ein tolles Ziel, um dem deutschen Winter zu entfliehen und während der dunklen Jahreszeit in die Sonne zu kommen.
Die Karibik ist das perfekte Ziel für eine Kreuzfahrt, denn die Inseln liegen nah beieinander und man kann in kurzer Zeit viele Orte besuchen und sich überall ein paar Highlights raussuchen.
Bei der Tour überzeugen viele unbekanntere Inseln.
Gefühlt hat man bei der Karibik ja immer nur Barbados, Curacao und Antigua auf dem Schirm. Hier bekommt man aber einen Einblick in unbekanntere Orte und kann danach vielleicht auch entscheiden, einen der Orte nochmal länger zu besichtigen. Toll finde ich außerdem die Vielseitigkeit Südamerikas. Zum einen gibt es traumhaft schöne Strände und glasklares Wasser, es gibt aber auch super viel Grün, Wasserfälle und generell einfach wunderschöne Natur zu sehen.
Meiner Meinung nach stimmt außerdem das Preis-Leistungsverhältnis bei einer Kreuzfahrt in dieser Region.
Ich habe für die Tour leider keinen Kassensturz gemacht, wie ihr es von meiner Norwegen-Reise vielleicht kennt, kann euch aber zumindest noch sagen, was ich für die Kabine und die Flüge in diesem Jahr bezahlt habe.
Wir waren zu zweit unterwegs und haben für 14 Tage in einer Verandakabine Komfort im Premiumtarif inklusive Flügen von Frankfurt nach Punta Cana und zurück 3.000€ pro Person bezahlt.
Um das Mal in Vergleich zu setzen: Für die 10tägige Tour mit der Perla durch Norwegens Fjorde, habe ich in einer normalen Verandakabine, also nicht Komfort, 2.200€ ohne Flüge zahlt. Was sich auch gelohnt hat, das will ich damit nicht sagen, aber ich hoffe ihr merkt, was ich mit Preis-Leistung meine.
2019 habe ich übrigens nur rund 2.500€ gezahlt, da ich zu dem Zeitpunkt erst 24 war und man bis 25 nur den Jugendlichen-Preis zahlt. Als Tipp für die ganz Jungen unter euch. ;)
Guadeloupe
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Martinique
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